Viele hochsensible Menschen kennen das Gefühl, viele Fähigkeiten zu haben, eigentlich schon viel erreicht zu haben, hohe Ideale zu haben und sich gleichzeitig immer wieder stark zu hinterfragen.
So entsteht oft die Situation, dass wir perfektionistisch sind, viel an uns zweifeln, uns stark anpassen oder uns eher zurückzuhalten, obwohl wir spüren, dass da eigentlich viel mehr in uns steckt, was ausgedrückt und in die Welt gebracht werden will.
In meiner Begleitung als Coach geht es deshalb nicht darum, dich zu verändern oder „besser“ zu werden. Sondern darum, dich zu verstehen und wieder mehr du selbst zu werden.
Wir schauen uns an:
- Was bedeutet Hochsensibilität für dich ganz konkret?
- Unter welchen vermeintlichen Defiziten leidest du?
- Wo stehst du dir immer wieder selbst im Weg?
- Welche Schutz-Muster haben sich im Laufe der Zeit entwickelt?
- Was denkst du über dich und deine Fähigkeiten?
Von dort aus entsteht langsam ein neues Verständnis für dich selbst und oft auch etwas mehr Selbstmitgefühl.
Ein nächster wichtiger Schritt ist, wieder in Kontakt mit dir selbst zu kommen:
mit deiner Wahrnehmung, deinen Bedürfnissen – und auch mit dem, was dich ausmacht, deinem Potenzial:
- Was kannst du eigentlich besonders gut?
- Was macht dir Freude?
- Was hat dich vielleicht schon als Kind begeistert?
Um diesen Zugang zu dir selbst wirklich zuzulassen, braucht es Sicherheit.
Deshalb ist es mir wichtig, auch dein Nervensystem mitzunehmen.
Also nicht über Druck zu gehen oder dich zu etwas zu bringen, wofür du innerlich noch nicht bereit bist. Sondern in deinem Tempo zu erfahren: Es ist sicher, ich selbst zu sein und mich zu zeigen.
So kann sich mit der Zeit auch dein Selbstwert verändern – nicht, weil du etwas geleistet hast, sondern weil du dich mehr und mehr verstehst und annimmst.
Oft gehen diese Schritte Hand-in-Hand damit, dich mehr zu zeigen, deinen Platz einzunehmen und deinen eigenen Weg zu gehen.
Den ganzen Prozess der Transformation würde ich ungefähr so beschreiben:
Von: „Ich zweifle an mir und passe mich an“ hin zu: „Ich bin mit mir verbunden und traue mich, meinen Weg zu gehen.“